Beitragsserie "Coranavirus und Antworten auf Fragen, die mir häufig gestellt werden" - Teil 1: "Coronavirus und seine NebenWirkungen"

Beitragsserie: "Antworten auf Fragen, die mir immer wieder gestellt werden."

Teil 1: Coronavirus und seine NebenWirkungen

Wie gehe ich mit den täglichen Coronavirus-Informationen um?

Was mache ich mit diesen Informationen? – Und was machen sie mit mir?

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Gerne beantworte ich diese Fragen und benutze dazu einen Beispielstext. Es handelt sich dabei um einen simplen Einstiegstext einer Information, welchen ich so geschrieben, von einer Firma erhalten habe. Also einen Text, den wir zurzeit tagtäglich genauso oder ähnlich hören beziehungsweise lesen.

Firmentext:Seit Ausbruch des Coronavirus überschlagen sich leider die Ereignisse. Jeden Tag erreichen uns neue, beunruhigende Meldungen und das öffentliche Leben in der Schweiz, wie auch die Bewegungsfreiheit eines jeden von uns, erfährt drastische Einschränkungen. ...

Die Auswirkungen solcher Worte sind viel tiefgreifender, als sich die meisten von uns bewusst sind. Was diese Sätze wirklich mit uns machen und wie wir gegen diese Negativenergie bewusst Gegensteuer geben können, das erkläre ich jetzt anhand dieses Textbeispiels.

Das momentan vorherrschende Tagesthema ist verständlicherweise das Coronavirus. Es ist auch wichtig, dass die Bevölkerung informiert ist und sie in das gesamte Vorgehen, soweit möglich, involviert wird. Folglich werden wir laufend von solchen oder ähnlichen Texten berieselt. Was aber macht das wirklich mit uns?

Im ersten Augenblick nach dem lesen des Textes sagen wir; „Stimmt doch. Genauso ist doch die Situation heute. Was soll schon falsch sein an diesem Text?“ - Ja, die Situation ist insofern richtig, dass wir, zumindest in unserem Umfeld, das Coronavirus haben. Ich spreche nicht davon, dass es nicht absolut wichtig ist die Mitteilungen zu lesen, um zu erfahren, was wir für Vorschriften befolgen sollen, damit die noch immer vorhandene Gesundheitssituation aufrechterhalten werden kann und somit auch alle, die damit verbundenen Auswirkungen, wie beispielsweise die Wirtschaft. - Das ist aber auch alles, wirklich alles was wichtig ist, mitgeteilt zu bekommen. Alles andere sind emotional zugefügte Aussagen, die beim Menschen unweigerlich eine Negativität auslösen und welche die meisten Menschen in Angst versetzen.

Nachfolgend zeige ich auf, was so ein kurzer Text mit uns wirklich macht und welche Spuren er unbewusst hinterlässt:

Firmentext:Seit Ausbruch des Coronavirus überschlagen sich leiderdie Ereignisse. Jeden Tag erreichen uns neue, beunruhigendeMeldungen und das öffentliche Leben in der Schweiz, wie auch die Bewegungsfreiheit eines jeden von uns, erfährt drastischeEinschränkungen.

„Leider“ ist ein Wort, welches den Menschen unweigerlich und unverzüglich in die Opferhaltung katapultiert. Es teilt dem Menschen mit „du hast zu leiden – mit zu leiden.“ Warum das so ist, hat nicht nur mit der Psychologie der augenblicklichen Grundenergie zu tun, sondern hängt wesentlich mit der Schwarmintelligenz des Menschen zusammen.

Wir Menschen leben in einer kollektiven Intelligenzund dies selbstverständlich nicht nur bei negativen Situationen, sondern auch bei positiven Ereignissen. Denken wir mal an erfolgreiche Resultate beim Sport; wir feiern miteinander, schwenken die Fahnen, fahren hupend durch die Strassen, beglückwünschen uns gegenseitig, obwohl wir nichts zum Erfolgsereignis beigetragen haben. Ja, wir freuen uns miteinander, was eine sich sehr schnell verbreitende wunderbare Energie ist und sich unweigerlich positiv auf unsere Psyche auswirkt. – Dieses Phänomen funktioniert genauso bei negativen Ereignissen. Bei der Coronavirus-Situation handelt es sich um genau so eine Negativsituation. Es braucht in einem Informationssatz lediglich die Kombination der beiden Worte „Coronavirus“ und „leider“, und schon fällt der Mensch unbewusst in die Negativität, in Trauer und in eine depressive Grundstimmung. Das heisst gleichzeitig auch, er verlässt das Fundament der eigenen Neutralität und verfängt sich unweigerlich im Wertesystem.

Genauso löst das Wort „beunruhigend“ unbewusst und sofort blockierende Angstgefühle aus. Im Zusammenhang mit dem Wort „drastisch“ etabliert sich eine Panikenergie, welche der ganzen Negativspirale erst recht den nötigen Schub gibt, damit sie im Schwung bleibt.

Der Lösungsansatz:Versuchen wir doch einfach mal die Coronavirus-Situation, welche wir nun mal haben, als das zu betrachten, was sie in Wirklichkeit ist; ein Coronavirus – nicht mehr und nicht weniger. - Da braucht es keine weiteren Worte. Es ist in Wirklichkeit einfach das was es ist, ein Virus das Corona genannt wird.

Versuchen wir also genau das zu sehen, was ist und distanzieren uns von den hineinprojizierten Angstthemen. Wenn wir dies tun, so sind wir unweigerlich und sofort in einem Zustand der Neutralität und bekommen eine Distanz zum Thema Coronavirus. Dies gibt uns unbewusst die Erlaubnis, dass es uns gut gehen darf.

Ja, es darf uns, trotz Coronavirus, gut gehen.Jeder Mensch darf sich die Erlaubnis geben, dass es ihm gut gehen darf. Das hat mit Egoismus nichts zu tun. Im Gegenteil - mit dieser positiven Grundeinstellung etablieren wir die Basis für ein starkes Immunsystem und tun so etwas ganz Wesentliches. 

Auch wenn auf den Einen oder Anderen von uns, mehr oder weniger drastische Veränderungen zukommen oder bereits da sind. Diese sind, so existentiell sie auch sein mögen, nicht der Grund um in der Negativspirale hängen zu bleiben. Wir haben in jedem Moment des Hier und Jetzt die Möglichkeit, für uns selbst die Entscheidung zu treffen, das vorhandene Problem auf eine kraftvolle, optimistische Art anzugehen,  satt zu resignieren.

Diese Entscheidung ändert nichts am Inhalt des Problems, das ist klar, sie ermöglicht jedoch einen Perspektivenwechsel zur Situation und somit ein rasches finden einer Lösung. Noch nie hat jemand aus der Angst heraus eine Lösung gefunden.Angst beinhaltet Resignation und blockiert jegliche Handlung. Die Lösung jedes Problems beginnt mit der sich selbst gebenden Erlaubnis, eine Lösung finden zu dürfen.  Die Bereitschaft für eine Veränderung erweckt den Optimismus und der ermöglicht den Erfolg.

Der Bundesrat und das BAG schreiben uns nicht vor, dass wir jetzt leiden müssen und es uns schlecht gehen soll. Sie schreiben uns vor, wie wir uns zu verhalten haben, damit wir dem Virus nicht ständig „Futter“ geben. Das ist aber auch alles und daran halten wir in selbstverständlicher Eigenverantwortung fest.

Genauso eigenverantwortlich sind wir auch, wenn es um die Erlaubnis geht, dass es uns, trotz Coronavirus-Situation gut gehen darf. Wir entscheiden selbst, wie es uns mit all unseren Problemen und Veränderungen, welche die jetzige Zeit mit sich bringt, geht. Egal wie schwerwiegend diese auch sein mögen, die Erlaubnis, dass es uns gut gehen darf bleibt.

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Ihr ganz persönlicher Nutzen:Als Personalcoach, Lebensberaterin, Traumatherapeutinund Ausbildnerin mit über 25 Jahren Berufserfahrung, darf ich Ihnen sagen: „Identifizieren Sie sich nicht länger mit Ihren Problemen und Ihren Veränderungen. Sie sind diese Probleme nicht. Was diese Probleme tun, sie geschehen gerade in ihrem Leben, das bedeutet aber nicht, dass Sie diese auch sind. Schaffen Sie eine Distanz zwischen Ihnen und Ihren Problemen. 

Sie sind vielleicht beteiligt, so wie ein Schauspieler an einem Theaterstück beteiligt ist, in dem er seine Rolle spielt. Sie sind aber niemals das ganze Theaterstück. Fangen Sie bitte an, Ihre Situation aus der Metaposition, als Beobachter zu betrachten. Trennen Sie die Geschichte von Ihnen selbst und betrachten Sie diese als etwas, was in einer gewissen Entfernung von Ihnen ist. – So, und nur so bekommen Sie die nötige Distanz, welche Sie jetzt brauchen um klar zu bleiben, um Lösungen zu finden, um physisch und psychisch Gesund zu sein und um in Ihrer Kraft zu bleiben.“

Stellen wir uns einmal vor, Herr Koch würde uns die Verordnung geben, „wir vom BAG erlauben ihnen gesund, vital und in jeder Hinsicht erfolgreich zu bleiben.“ – Würden sie diese Anordnung befolgen?

Warum erlauben wir uns nicht einfach selbst, das zu sein? Gesund, vital und in jeder Hinsicht erfolgreich. Einfach so uns selbst zu lieben – ohne einen Schuldigen für das Gegenteil zu suchen.

Warum erlauben wir uns nicht einfach, uns von all jenen zu distanzieren, welche negativ denken, negativ sprechen und mit aller Kraft im Opferdasein bleiben wollen? Warum geben wir nicht einfach für uns persönlich Gegensteuer und sagen uns immer und immer wieder „ich erlaube mir gesund und vital zu bleiben“?

Gerne gebe ich Ihnen noch mehr Sätze der Kraft, welche sich sofort positiv auf unsere Psyche auswirken und welche unmittelbar einen positiven Einfluss auf unsere Lebensqualität haben: „Es ist ok wenn ich gesund bin und in jeder Hinsicht erfolgreich bleibe. Ich achte dabei die Schicksale all jener, die zurzeit krank sind und die Schicksale all jener, die jetzt gerade einen lieben Menschen verlieren. Ich achte all ihre Schicksale und ich achte dabei mein Schicksal, meine Gesundheit und meine Vitalität.“

Nun lade ich Sie zu einer kurzen und aufschlussreichen Übung ein, quasi ein Selbsttest.  Lesen Sie den eingangs aufgeführten Text, welchen ich genauso geschrieben, von einer Firma erhalten habe, nochmals durch. Zuerst so wie ich ihn im Original erhalten habe und danach so, wie er ausschliesslich basierend auf den Tatsachen lauten würde und als drittes, wie er aus der Perspektive der Neutralität geschrieben sein sollte. – Ich lade Sie dazu ein, sich selbst dabei zu beobachten, wie Ihre ganz persönliche Reaktion ist und wie sich Ihr Gemütszustand verändert.

1.  Firmentext im Original:  - Seit Ausbruch des Coronavirus überschlagen sich leider die Ereignisse. Jeden Tag erreichen uns neue, beunruhigende Meldungen und das öffentliche Leben in der Schweiz, wie auch die Bewegungsfreiheit eines jeden von uns, erfährt drastische Einschränkungen.

2.  Abgeänderter Text, nur durch das weg lassen von gewissen Wörtern:- Seit Ausbruch des Coronavirus überschlagen sich die Ereignisse. Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen und das öffentliche Leben in der Schweiz, wie auch die Bewegungsfreiheit erfährt Einschränkungen.

3.  Umformulierter Text, bei welchem keine Angstenergie frei gesetzt wird und trotzdem die Botschaft beibehalten wird:  - Seit Ausbruch des Coronavirus hat sich vieles verändert. Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen und das Leben hält für jeden von uns die Möglichkeit des Umdenkens bereit. Wir dürfen täglich die Eigenverantwortung durch Rücksichtsnahem und Achtsamkeit erfahren.

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Von Herzen wünsche ich Ihnen die Bereitschaft, die Präsenz des Augenblicks aufrecht zu erhalten, um das was war und das was sein wird, im Hier und Jetzt zu bewältigen. Das Potenzial jeder Veränderung findet ausschliesslich im Hier und Jetzt statt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Liebe und in jeder Hinsicht gute Gesundheit.

Susanne Scherzinger-Hochuli